28.09.2009 "OP"

Veröffentlicht auf von Marcel Helf

Hallo Ihr Lieben,

heute war es nun so weit ich bin um 06:40 Uhr aufgestanden, habe meine kleine geschnappt und bin erstmal mit Ihr spazieren gegangen. Um 07:40 Uhr habe ich mich dann von Steffi verabschiedet und bin ins Krankenhaus Hedwigshöhe gefahren.

Dort angekommen, wurde ich erstmal in Zimmer 62 eingelagert auf Station 25. Die Schwester sagte ziehen Sie sich mal bitte aus (außer Boxershort) und dann ziehen Sie sich den Kittel an. (Das war um 8:30 Uhr) dann habe ich dort 1 1/2 Stunden gelegen und Gedacht : Scheiße nie wieder Krankenhaus und was passiert jetzt mit mir?

Um 10 Uhr wurde ich dann von den Schwerster (beide für ein Katholisches Krankenhaus sehr nett) abgeholt und in die OP Station gefahren.

Dort angekommen wurde ich nochmal gefragt  ob ich eine Narkose haben will, wie es mir geht und wie viele Tage ich bleiben will.

Ich, wieso wie lange ich bleiben will und warum Narkose, ich will doch nur einen Port haben. Die Narkose war bestimmt für jemand anders. Ich habe dann noch eine Stunde auf meiner OP Liege gesessen, weil ich so dringend für kleine Handball er musste. (Dann habe ich endlich eine ENTE bekommen). Um 11 Uhr ging es dann in den richtigen OP Raum. Ich wurde desinfizierete, meine Brustbehaarung ab rasiert und dann wurde ich eingepackt.

Dann kam Dr. Horn, er sagte er würde mich heute operieren (Ach nee, nicht der Hausmeister) .

Dann setzte er die Betäubungspritzefür die Haut in meinen Oberkörper. Und sagte ich könne ruhig erzählen wenn es mich ablenkt, und ich legte los. (Weil wenn ich Angst habe dann gebe ich es nicht zu sondern quatsche wie ein Wasserfall). Er fragte mich ob ich einen Witz kenne und fing an meine Haut aufzuschneiden. Mein Witz (Treffen sich 2 Rosinen sagt die eine zur anderen : warum hast du den eine Grubenlampe auf, darauf die 2te ich muss heute noch in Stollen) fand irgendwie keiner lustig.

Auch nicht das ich sagteder Witz ist was für Junge Leute. Das fand Dr. Horn (cr. 60 Jahre alt) nicht so lustig und wollte mich gleich an einer anderen Stelle operieren. Naja also habe ich das mit den Witzen gelassen.

Ich habe mich dann lieber mit der OP Schwester unterhalten die auch in Neindorf geboren ist.

Nach 20 min war der Dr. dann fertig mit der OP und sagte so einen Witze habe ich noch und dann bin ich fertig mit Ihnen. (Wie heißt der Assistent vom Frauenarzt? Lippenstift). Für den Witz war ich dann wohl zu jung.

Dann wurde ich über den Aufwachraum wieder in mein Zimmer 62 gebracht wo ich dann noch eine Stunde TV geschaut habe und auf den Dr. gewartet habe. (Scheiß Gefühlwieder im Krankenhausbett zu liegen, weil man sich dann 1. Wieder so schlecht fühlt und 2. wieder alles hochkommt) Dann durfte ich nach Hause fahren.

Und nun sitze ich hier mit einer fetten Narbe auf dem Oberkörper. (Für Nacktmodell reicht es jetzt wohl nicht mehr)

Liebe Grüße

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